<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <atom:link href="https://feeds.megaphone.fm/KUN9767858371" rel="self" type="application/rss+xml"/>
    <title>VHS Wissen live</title>
    <link>https://www.vhs-wissen-live.de</link>
    <language>de</language>
    <copyright/>
    <description>Hochkarätige Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit Ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!</description>
    <image>
      <url>https://megaphone.imgix.net/podcasts/b26e37d0-097c-11f0-8c97-338030f05927/image/3d413bbda68d646d24222122f567a6d9.jpg?ixlib=rails-4.3.1&amp;max-w=3000&amp;max-h=3000&amp;fit=crop&amp;auto=format,compress</url>
      <title>VHS Wissen live</title>
      <link>https://www.vhs-wissen-live.de</link>
    </image>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:type>episodic</itunes:type>
    <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
    <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
    <itunes:summary>Hochkarätige Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit Ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!</itunes:summary>
    <content:encoded>
      <![CDATA[Hochkarätige Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit Ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!]]>
    </content:encoded>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>VHS Wissen live</itunes:name>
      <itunes:email>info@vhs-suedost.de</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:image href="https://megaphone.imgix.net/podcasts/b26e37d0-097c-11f0-8c97-338030f05927/image/3d413bbda68d646d24222122f567a6d9.jpg?ixlib=rails-4.3.1&amp;max-w=3000&amp;max-h=3000&amp;fit=crop&amp;auto=format,compress"/>
    <itunes:category text="Education">
      <itunes:category text="Courses"/>
    </itunes:category>
    <item>
      <title>Fehlerhafte Menschen und Maschinenfehler. Warum wir eine Error Literacy brauchen</title>
      <description>Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht.Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.

Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech .

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. </description>
      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:23:00 -0000</pubDate>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht.Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.

Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech .

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. </itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. <br>Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht.<br>Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.</p>
<p>Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. <br>Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech .</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. </p>]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4164</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[c00bb404-21f3-11f1-a069-0f198103dc56]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN2189950388.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Papst und Zeit. Vom Weltreich zur Weltkirche?</title>
      <description>Das Imperium Romanum und die römisch-katholische Kirche verkörpern zwei völlig verschiedene, aber zugleich auch verwandte Institutionen: zwei erfolgreiche Modelle eines politischen / rechtlichen / ethischen Universalismus, der sich Im Prinzip an alle Menschen richtet. Die ewige Stadt zieht ihren Nimbus – und auch ihren kulturellen Reichtum – aus beiden Modellen: aus dem Machtanspruch einer weltlich stabilen Friedensordnung für den ganzen Erdkreis – und aus dem Heilsversprechen einer allen Menschen zugänglichen himmlischen Seligkeit. Der Papst, der römische Chef der katholischen Weltkirche, hat im 19. Jahrhundert zwar jede weltliche Herrschaft aufgeben müssen, seine kirchliche Zentralmacht jedoch weiter verstärkt und perfektioniert. Wie konnte, wie kann dieses Paradox funktionieren?

Otto Kallscheuer ist ein deutscher Philosoph und politischer Theoretiker. Er unterrichte und forschte u.a. an den Universitäten Rom, Princeton, Sassari, Osnabrück und der Columbia University. Er ist Autor des 2024 bei Matthes &amp; Seitz erschienen Buches „Papst und Zeit: Heilsgeschichte und Weltpolitik“.</description>
      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:15:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Papst und Zeit. Vom Weltreich zur Weltkirche?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Imperium Romanum und die römisch-katholische Kirche verkörpern zwei völlig verschiedene, aber zugleich auch verwandte Institutionen: zwei erfolgreiche Modelle eines politischen / rechtlichen / ethischen Universalismus, der sich Im Prinzip an alle Menschen richtet. Die ewige Stadt zieht ihren Nimbus – und auch ihren kulturellen Reichtum – aus beiden Modellen: aus dem Machtanspruch einer weltlich stabilen Friedensordnung für den ganzen Erdkreis – und aus dem Heilsversprechen einer allen Menschen zugänglichen himmlischen Seligkeit. Der Papst, der römische Chef der katholischen Weltkirche, hat im 19. Jahrhundert zwar jede weltliche Herrschaft aufgeben müssen, seine kirchliche Zentralmacht jedoch weiter verstärkt und perfektioniert. Wie konnte, wie kann dieses Paradox funktionieren?

Otto Kallscheuer ist ein deutscher Philosoph und politischer Theoretiker. Er unterrichte und forschte u.a. an den Universitäten Rom, Princeton, Sassari, Osnabrück und der Columbia University. Er ist Autor des 2024 bei Matthes &amp; Seitz erschienen Buches „Papst und Zeit: Heilsgeschichte und Weltpolitik“.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Das Imperium Romanum und die römisch-katholische Kirche verkörpern zwei völlig verschiedene, aber zugleich auch verwandte Institutionen: zwei erfolgreiche Modelle eines politischen / rechtlichen / ethischen Universalismus, der sich Im Prinzip an alle Menschen richtet. <br>Die ewige Stadt zieht ihren Nimbus – und auch ihren kulturellen Reichtum – aus beiden Modellen: aus dem Machtanspruch einer weltlich stabilen Friedensordnung für den ganzen Erdkreis – und aus dem Heilsversprechen einer allen Menschen zugänglichen himmlischen Seligkeit. Der Papst, der römische Chef der katholischen Weltkirche, hat im 19. Jahrhundert zwar jede weltliche Herrschaft aufgeben müssen, seine kirchliche Zentralmacht jedoch weiter verstärkt und perfektioniert. Wie konnte, wie kann dieses Paradox funktionieren?</p>
<p>Otto Kallscheuer ist ein deutscher Philosoph und politischer Theoretiker. Er unterrichte und forschte u.a. an den Universitäten Rom, Princeton, Sassari, Osnabrück und der Columbia University. Er ist Autor des 2024 bei Matthes &amp; Seitz erschienen Buches „Papst und Zeit: Heilsgeschichte und Weltpolitik“.</p>
<p><br></p>]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4177</itunes:duration>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[011d14c6-41f6-11f0-a7b5-c77ce3fcb96c]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN7796576890.mp3?updated=1749118829" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Der Zeitpächter. Einiges über Goethe und Italien.</title>
      <description>Mehrmals geriet Goethe auf seiner italienische Reise in Situationen, in denen er glauben wollte, aus der eigenen Zeit gefallen und in der Antike oder in einer Art Nicht-Zeit gelandet zu sein. Wir meinen, dieses Gefühl wiederzuerkennen. Doch so ist es nicht: Goethe hatte, noch dem 18. Jahrhundert gemäß, andere Vorstellungen von Zeit und Geschichte, als wir sie hegen – erkennbar etwa an seiner Beschreibung italienischer Gasthäuser, an der Schilderung seiner Ankunft auf Sizilien, an seinen Äußerungen über Palladio oder auch an seinen Versuchen, die „Urpflanze“ zu entdecken.

Thomas Steinfeld war Literaturchef der FAZ und anschließend Leiter des Feuilleton der SZ. Von 2006-2018 lehrte er als Professor für Kulturwissenschaften an der Universität Luzern. Er hat u.a. zu Goethe, Italien und Marx viel beachtete Publikationen vorgelegt.</description>
      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:09:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Der Zeitpächter. Einiges über Goethe und Italien.</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Mehrmals geriet Goethe auf seiner italienische Reise in Situationen, in denen er glauben wollte, aus der eigenen Zeit gefallen und in der Antike oder in einer Art Nicht-Zeit gelandet zu sein. Wir meinen, dieses Gefühl wiederzuerkennen. Doch so ist es nicht: Goethe hatte, noch dem 18. Jahrhundert gemäß, andere Vorstellungen von Zeit und Geschichte, als wir sie hegen – erkennbar etwa an seiner Beschreibung italienischer Gasthäuser, an der Schilderung seiner Ankunft auf Sizilien, an seinen Äußerungen über Palladio oder auch an seinen Versuchen, die „Urpflanze“ zu entdecken.

Thomas Steinfeld war Literaturchef der FAZ und anschließend Leiter des Feuilleton der SZ. Von 2006-2018 lehrte er als Professor für Kulturwissenschaften an der Universität Luzern. Er hat u.a. zu Goethe, Italien und Marx viel beachtete Publikationen vorgelegt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Mehrmals geriet Goethe auf seiner italienische Reise in Situationen, in denen er glauben wollte, aus der eigenen Zeit gefallen und in der Antike oder in einer Art Nicht-Zeit gelandet zu sein. <br>Wir meinen, dieses Gefühl wiederzuerkennen. Doch so ist es nicht: Goethe hatte, noch dem 18. Jahrhundert gemäß, andere Vorstellungen von Zeit und Geschichte, als wir sie hegen – erkennbar etwa an seiner Beschreibung italienischer Gasthäuser, an der Schilderung seiner Ankunft auf Sizilien, an seinen Äußerungen über Palladio oder auch an seinen Versuchen, die „Urpflanze“ zu entdecken.</p>
<p>Thomas Steinfeld war Literaturchef der FAZ und anschließend Leiter des Feuilleton der SZ. Von 2006-2018 lehrte er als Professor für Kulturwissenschaften an der Universität Luzern. Er hat u.a. zu Goethe, Italien und Marx viel beachtete Publikationen vorgelegt.</p>]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>3684</itunes:duration>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[366dcd74-41f5-11f0-a879-e746f86ae8ef]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN2439443863.mp3?updated=1749118509" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Medizinethik – Ethische Fragen im Krankenhaus, in der Forschung und in der Politik</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/23-medizinethik</link>
      <description>Schwierige Entscheidungen am Krankenbett, die ethischen Implikationen neuester Forschungsergebnisse bis hin zur Beratung der großen Politik: Medizinethik – was ist das eigentlich?
Im Vortrag werden verschiedene Handlungsbereiche und Themenfelder vorgestellt und anhand aktueller Fälle diskutiert.

Alena Buyx ist Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM) an der Technischen Universität München (TUM).
Ihre Forschung umfasst den gesamten Bereich der biomedizinischen und öffentlichen Gesundheitsethik und Fragen der Solidarität und Gerechtigkeit.
Sie ist Mitglied mehrerer hochrangiger nationaler und internationalen Ethikgremien, sowie der  acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.
2016 wurde sie in den Deutschen Ethikrat berufen und war von 2020 bis Sommer 2024 dessen Vorsitzende.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.</description>
      <pubDate>Sun, 20 Oct 2024 14:51:10 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Medizinethik – Ethische Fragen im Krankenhaus, in der Forschung und in der Politik</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schwierige Entscheidungen am Krankenbett, die ethischen Implikationen neuester Forschungsergebnisse bis hin zur Beratung der großen Politik: Medizinethik – was ist das eigentlich?
Im Vortrag werden verschiedene Handlungsbereiche und Themenfelder vorgestellt und anhand aktueller Fälle diskutiert.

Alena Buyx ist Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM) an der Technischen Universität München (TUM).
Ihre Forschung umfasst den gesamten Bereich der biomedizinischen und öffentlichen Gesundheitsethik und Fragen der Solidarität und Gerechtigkeit.
Sie ist Mitglied mehrerer hochrangiger nationaler und internationalen Ethikgremien, sowie der  acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.
2016 wurde sie in den Deutschen Ethikrat berufen und war von 2020 bis Sommer 2024 dessen Vorsitzende.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Schwierige Entscheidungen am Krankenbett, die ethischen Implikationen neuester Forschungsergebnisse bis hin zur Beratung der großen Politik: Medizinethik – was ist das eigentlich?
Im Vortrag werden verschiedene Handlungsbereiche und Themenfelder vorgestellt und anhand aktueller Fälle diskutiert.</p>
<p>Alena Buyx ist Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM) an der Technischen Universität München (TUM).
Ihre Forschung umfasst den gesamten Bereich der biomedizinischen und öffentlichen Gesundheitsethik und Fragen der Solidarität und Gerechtigkeit.
Sie ist Mitglied mehrerer hochrangiger nationaler und internationalen Ethikgremien, sowie der  acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.
2016 wurde sie in den Deutschen Ethikrat berufen und war von 2020 bis Sommer 2024 dessen Vorsitzende.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4305</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[cc19e370deabceacf721ffaecf730362]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN3520980213.mp3?updated=1742909463" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Stonehenge: Archäologie, Geschichte, Mythos</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/22-stonehenge</link>
      <description>Stonehenge gehört zu den bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Denkmälern der europäischen Vorgeschichte. Seine Anfänge reichen ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Ähnlich wie die großen Pyramiden von Gizeh ist Stonehenge zum Sinnbild einer Kultur und einer Epoche geworden, und ähnlich wie die Pyramiden von Gizeh gab und gibt auch Stonehenge Anlass zu zahllosen Mutmaßungen, Theorien und Spekulationen. In seinem Vortrag wird Bernhard Maier über Stonehenge, seine Erbauer, seine Geheimnisse und seine Rezeption sprechen.

Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen.</description>
      <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 16:00:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Stonehenge: Archäologie, Geschichte, Mythos</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Stonehenge gehört zu den bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Denkmälern der europäischen Vorgeschichte. Seine Anfänge reichen ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Ähnlich wie die großen Pyramiden von Gizeh ist Stonehenge zum Sinnbild einer Kultur und einer Epoche geworden, und ähnlich wie die Pyramiden von Gizeh gab und gibt auch Stonehenge Anlass zu zahllosen Mutmaßungen, Theorien und Spekulationen. In seinem Vortrag wird Bernhard Maier über Stonehenge, seine Erbauer, seine Geheimnisse und seine Rezeption sprechen.

Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Stonehenge gehört zu den bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Denkmälern der europäischen Vorgeschichte. Seine Anfänge reichen ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Ähnlich wie die großen Pyramiden von Gizeh ist Stonehenge zum Sinnbild einer Kultur und einer Epoche geworden, und ähnlich wie die Pyramiden von Gizeh gab und gibt auch Stonehenge Anlass zu zahllosen Mutmaßungen, Theorien und Spekulationen. In seinem Vortrag wird Bernhard Maier über Stonehenge, seine Erbauer, seine Geheimnisse und seine Rezeption sprechen.</p>
<p>Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4382</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[55c3416bc8ec593844dcbfdcf361daf2]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN9881556130.mp3?updated=1742909464" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Nutzen der Pilze – wie Pilzbiotechnologie unsere Wirtschaft nachhaltig transformieren kann</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/21-pilze</link>
      <description>Wir Menschen leben seit unserer Geburt mit Pilzen zusammen. Manche leben in und auf unseren Körpern, sind unsere ständigen Begleiter und gehören damit zu unserer normalen Mikrobiota. 
Sie helfen uns, Nährstoffe besser zu verwerten und stärken unser Immunsystem. Andere Pilze leben in Symbiose mit Pflanzen und versorgen diese mit Nährstoffen und Wasser aus der Erde. Pilze sorgen also für uns und unsere Umwelt und formen diese aktiv mit, obwohl sie mikroskopisch klein sind.
Die Pilzbiotechnologie von heute erforscht, wie Stoffwechselpotentiale von Pilzen für eine nachhaltige und kreislauffähige Bioökonomie nutzbar gemacht werden können.
Entstehen in Zukunft nicht nur Medikamente, Enzyme und Biokraftstoffe aus Pilzen sondern auch Kleidung, Möbel oder gar Häuser? 
Wie das gelingen könnte, und warum hier eine intensive Zusammenarbeit aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft so wichtig ist, erläutert Vera Meyer. Ihre transdisziplinären Forschungsvorhaben verbinden Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Kunst, Design und Architektur und entwerfen so biobasierte Szenarien für mögliche Lebens- und Wohnwelten der Zukunft.

Vera Meyer leitet das Fachgebiet für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie an der Technischen Universität Berlin und ist darüber hinaus auch als freischaffende Künstlerin unter dem Pseudonym V. meer aktiv. 
Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

In Kooperation mit der acatech.</description>
      <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 14:45:23 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Vom Nutzen der Pilze – wie Pilzbiotechnologie unsere Wirtschaft nachhaltig transformieren kann</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wir Menschen leben seit unserer Geburt mit Pilzen zusammen. Manche leben in und auf unseren Körpern, sind unsere ständigen Begleiter und gehören damit zu unserer normalen Mikrobiota. 
Sie helfen uns, Nährstoffe besser zu verwerten und stärken unser Immunsystem. Andere Pilze leben in Symbiose mit Pflanzen und versorgen diese mit Nährstoffen und Wasser aus der Erde. Pilze sorgen also für uns und unsere Umwelt und formen diese aktiv mit, obwohl sie mikroskopisch klein sind.
Die Pilzbiotechnologie von heute erforscht, wie Stoffwechselpotentiale von Pilzen für eine nachhaltige und kreislauffähige Bioökonomie nutzbar gemacht werden können.
Entstehen in Zukunft nicht nur Medikamente, Enzyme und Biokraftstoffe aus Pilzen sondern auch Kleidung, Möbel oder gar Häuser? 
Wie das gelingen könnte, und warum hier eine intensive Zusammenarbeit aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft so wichtig ist, erläutert Vera Meyer. Ihre transdisziplinären Forschungsvorhaben verbinden Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Kunst, Design und Architektur und entwerfen so biobasierte Szenarien für mögliche Lebens- und Wohnwelten der Zukunft.

Vera Meyer leitet das Fachgebiet für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie an der Technischen Universität Berlin und ist darüber hinaus auch als freischaffende Künstlerin unter dem Pseudonym V. meer aktiv. 
Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

In Kooperation mit der acatech.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Wir Menschen leben seit unserer Geburt mit Pilzen zusammen. Manche leben in und auf unseren Körpern, sind unsere ständigen Begleiter und gehören damit zu unserer normalen Mikrobiota. 
Sie helfen uns, Nährstoffe besser zu verwerten und stärken unser Immunsystem. Andere Pilze leben in Symbiose mit Pflanzen und versorgen diese mit Nährstoffen und Wasser aus der Erde. Pilze sorgen also für uns und unsere Umwelt und formen diese aktiv mit, obwohl sie mikroskopisch klein sind.
Die Pilzbiotechnologie von heute erforscht, wie Stoffwechselpotentiale von Pilzen für eine nachhaltige und kreislauffähige Bioökonomie nutzbar gemacht werden können.<br>
Entstehen in Zukunft nicht nur Medikamente, Enzyme und Biokraftstoffe aus Pilzen sondern auch Kleidung, Möbel oder gar Häuser? 
Wie das gelingen könnte, und warum hier eine intensive Zusammenarbeit aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft so wichtig ist, erläutert Vera Meyer. Ihre transdisziplinären Forschungsvorhaben verbinden Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Kunst, Design und Architektur und entwerfen so biobasierte Szenarien für mögliche Lebens- und Wohnwelten der Zukunft.</p>
<p>Vera Meyer leitet das Fachgebiet für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie an der Technischen Universität Berlin und ist darüber hinaus auch als freischaffende Künstlerin unter dem Pseudonym V. meer aktiv. 
Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
<p>In Kooperation mit der acatech.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4122</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[40385bf007b22c852a40756f09239dbd]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN3259787557.mp3?updated=1742909464" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Technik? – Vom kreativen Ausufern eines Begriffs</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/20-was-ist-technik</link>
      <description>„Technik“ ist banalerweise das, was wir meinen, wenn wir von Technik sprechen. Und das kann sehr viel Verschiedenes sein, das reicht von Verformungstechnik über Finanzierungstechnik bis Liebestechnik.
Es hat nicht an Versuchen gefehlt, diesem Ausufern der Verwendung des Begriffs Technik Einhalt zu gebieten. Sie sind allesamt an dem Assoziationsreichtum, der sich mit Technik verbindet, gescheitert.
Es erscheint also aussichtsreicher, sich zu fragen, was man mit Technik alles gewinnbringend fassen kann, als nach der „richtigen“ Definition zu fragen, die dann ohnehin nur von einer der vielen verschiedenen Gruppen der Technikverwender formuliert werden kann.
Technik ist zu attraktiv, als dass sie sich ihre Offenheit nehmen ließe.

Ulrich Wengenroth studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Recht in Frankfurt/Main, Darmstadt und London. Nach akademischen Wanderjahren von 1989 bis 2014 wurde er Ordinarius für Geschichte der Technik an der TU München, befindet sich jetzt im Ruhestand. Er ist acatech-Mitglied.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 18:27:51 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Was ist Technik? – Vom kreativen Ausufern eines Begriffs</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>„Technik“ ist banalerweise das, was wir meinen, wenn wir von Technik sprechen. Und das kann sehr viel Verschiedenes sein, das reicht von Verformungstechnik über Finanzierungstechnik bis Liebestechnik.
Es hat nicht an Versuchen gefehlt, diesem Ausufern der Verwendung des Begriffs Technik Einhalt zu gebieten. Sie sind allesamt an dem Assoziationsreichtum, der sich mit Technik verbindet, gescheitert.
Es erscheint also aussichtsreicher, sich zu fragen, was man mit Technik alles gewinnbringend fassen kann, als nach der „richtigen“ Definition zu fragen, die dann ohnehin nur von einer der vielen verschiedenen Gruppen der Technikverwender formuliert werden kann.
Technik ist zu attraktiv, als dass sie sich ihre Offenheit nehmen ließe.

Ulrich Wengenroth studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Recht in Frankfurt/Main, Darmstadt und London. Nach akademischen Wanderjahren von 1989 bis 2014 wurde er Ordinarius für Geschichte der Technik an der TU München, befindet sich jetzt im Ruhestand. Er ist acatech-Mitglied.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>„Technik“ ist banalerweise das, was wir meinen, wenn wir von Technik sprechen. Und das kann sehr viel Verschiedenes sein, das reicht von Verformungstechnik über Finanzierungstechnik bis Liebestechnik.
Es hat nicht an Versuchen gefehlt, diesem Ausufern der Verwendung des Begriffs Technik Einhalt zu gebieten. Sie sind allesamt an dem Assoziationsreichtum, der sich mit Technik verbindet, gescheitert.
Es erscheint also aussichtsreicher, sich zu fragen, was man mit Technik alles gewinnbringend fassen kann, als nach der „richtigen“ Definition zu fragen, die dann ohnehin nur von einer der vielen verschiedenen Gruppen der Technikverwender formuliert werden kann.
Technik ist zu attraktiv, als dass sie sich ihre Offenheit nehmen ließe.</p>
<p>Ulrich Wengenroth studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Recht in Frankfurt/Main, Darmstadt und London. Nach akademischen Wanderjahren von 1989 bis 2014 wurde er Ordinarius für Geschichte der Technik an der TU München, befindet sich jetzt im Ruhestand. Er ist acatech-Mitglied.</p>
<p>In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4027</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[aff971e5ec017af23a181a91b84be209]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1774885618.mp3?updated=1742909465" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Überall, unbemerkt und unterschätzt: Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/19-verbraucher-verhalten</link>
      <description>Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht.
Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz – zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer „Nudging for good“ sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regeln des „Guten Regierens“ unterworfen (z.B. Transparenz der Prozesse).
Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern.
Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.

Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 13:42:35 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Überall, unbemerkt und unterschätzt: Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht.
Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz – zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer „Nudging for good“ sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regeln des „Guten Regierens“ unterworfen (z.B. Transparenz der Prozesse).
Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern.
Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.

Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht.
Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz – zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer „Nudging for good“ sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regeln des „Guten Regierens“ unterworfen (z.B. Transparenz der Prozesse).
Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern.
Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.</p>
<p>Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4054</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[06e3147ba7e5bb3f9f20995291281c59]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN3560114955.mp3?updated=1742909465" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/18-nutzen-der-raumfahrt</link>
      <description>Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft
In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Wettlauf ins All Teil des Kalten Kriegs. Heute treiben uns statt Ideologien wirtschaftliche Aspekte ins All. Beschränkte sich die Raumfahrt in der Vergangenheit größtenteils auf zwei Großmächte, so machen sich heute auch institutionelle und private Akteure auf den Weg. Raumfahrt fasziniert die Menschheit und Prestige spielt noch eine Rolle in der Raumfahrt – aber der Nutzen für die Gesellschaft und das Individuum, die Wirtschaft und die Umwelt stehen heute im Vordergrund.
Was bringt Raumfahrt der Gesellschaft konkret? Zu nennen sind Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Exploration. Der beste Weg zu einem innovativen Produkt oder Verfahren führt über eine nahtlose Innovationskette. Sie beginnt mit der Invention, einer grundlegenden Idee. Wettbewerb ist ein Haupttreiber – und Kooperation erleichtert es, Dinge umzusetzen. Beide Faktoren sind in der Raumfahrt ständig präsent.

Jan Wörner ist Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt.
Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und acatech.</description>
      <pubDate>Sat, 19 Nov 2022 10:55:27 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft
In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Wettlauf ins All Teil des Kalten Kriegs. Heute treiben uns statt Ideologien wirtschaftliche Aspekte ins All. Beschränkte sich die Raumfahrt in der Vergangenheit größtenteils auf zwei Großmächte, so machen sich heute auch institutionelle und private Akteure auf den Weg. Raumfahrt fasziniert die Menschheit und Prestige spielt noch eine Rolle in der Raumfahrt – aber der Nutzen für die Gesellschaft und das Individuum, die Wirtschaft und die Umwelt stehen heute im Vordergrund.
Was bringt Raumfahrt der Gesellschaft konkret? Zu nennen sind Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Exploration. Der beste Weg zu einem innovativen Produkt oder Verfahren führt über eine nahtlose Innovationskette. Sie beginnt mit der Invention, einer grundlegenden Idee. Wettbewerb ist ein Haupttreiber – und Kooperation erleichtert es, Dinge umzusetzen. Beide Faktoren sind in der Raumfahrt ständig präsent.

Jan Wörner ist Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt.
Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und acatech.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        Vom Nutzen der Raumfahrt – Innovationen für die Gesellschaft
<p>In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Wettlauf ins All Teil des Kalten Kriegs. Heute treiben uns statt Ideologien wirtschaftliche Aspekte ins All. Beschränkte sich die Raumfahrt in der Vergangenheit größtenteils auf zwei Großmächte, so machen sich heute auch institutionelle und private Akteure auf den Weg. Raumfahrt fasziniert die Menschheit und Prestige spielt noch eine Rolle in der Raumfahrt – aber der Nutzen für die Gesellschaft und das Individuum, die Wirtschaft und die Umwelt stehen heute im Vordergrund.
Was bringt Raumfahrt der Gesellschaft konkret? Zu nennen sind Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Exploration. Der beste Weg zu einem innovativen Produkt oder Verfahren führt über eine nahtlose Innovationskette. Sie beginnt mit der Invention, einer grundlegenden Idee. Wettbewerb ist ein Haupttreiber – und Kooperation erleichtert es, Dinge umzusetzen. Beide Faktoren sind in der Raumfahrt ständig präsent.</p>
<p>Jan Wörner ist Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt.
Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und acatech.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4301</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[e3f6f3d2573d86ff3e32e124abb95102]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1877820137.mp3?updated=1742909466" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Grenzen der Menschheit</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/17-grenzen-der-menschheit</link>
      <description>Die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genetik, besonders die neuen spektakulären Methoden der gezielten Genveränderung durch das CRISPR/Cas9 Verfahren dienen nicht nur dem Erkenntnisgewinn, sondern sie eröffnen auch neue Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Leben des Menschen.
Darüber hinaus regen sie zu Spekulationen und Fantasien an, die, sollten sie Wirklichkeit werden, unsere Welt entscheidend verändern würden.
Ich möchte in meinem Vortrag zunächst die Grundlagen der Gentechnik erklären, und dann das Risiko aber auch das Potential der neuen Möglichkeiten diskutieren. Dabei geht es sowohl um Fortschritte bei der Grundlagenforschung an Tieren und Pflanzen, als auch Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung in der Medizin und der Landwirtschaft.

Christiane Nüsslein-Volhard ist Biologin und wurde u.a. 1995 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.</description>
      <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:22:59 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Grenzen der Menschheit</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genetik, besonders die neuen spektakulären Methoden der gezielten Genveränderung durch das CRISPR/Cas9 Verfahren dienen nicht nur dem Erkenntnisgewinn, sondern sie eröffnen auch neue Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Leben des Menschen.
Darüber hinaus regen sie zu Spekulationen und Fantasien an, die, sollten sie Wirklichkeit werden, unsere Welt entscheidend verändern würden.
Ich möchte in meinem Vortrag zunächst die Grundlagen der Gentechnik erklären, und dann das Risiko aber auch das Potential der neuen Möglichkeiten diskutieren. Dabei geht es sowohl um Fortschritte bei der Grundlagenforschung an Tieren und Pflanzen, als auch Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung in der Medizin und der Landwirtschaft.

Christiane Nüsslein-Volhard ist Biologin und wurde u.a. 1995 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genetik, besonders die neuen spektakulären Methoden der gezielten Genveränderung durch das CRISPR/Cas9 Verfahren dienen nicht nur dem Erkenntnisgewinn, sondern sie eröffnen auch neue Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Leben des Menschen.
Darüber hinaus regen sie zu Spekulationen und Fantasien an, die, sollten sie Wirklichkeit werden, unsere Welt entscheidend verändern würden.
Ich möchte in meinem Vortrag zunächst die Grundlagen der Gentechnik erklären, und dann das Risiko aber auch das Potential der neuen Möglichkeiten diskutieren. Dabei geht es sowohl um Fortschritte bei der Grundlagenforschung an Tieren und Pflanzen, als auch Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung in der Medizin und der Landwirtschaft.</p>
<p>Christiane Nüsslein-Volhard ist Biologin und wurde u.a. 1995 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>2646</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[a1d6bf8a62934291d7fe1d4c7e39754b]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN4275461166.mp3?updated=1742909466" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Künstliche Intelligenz in der Medizin – wie lässt sich ihr Potenzial verantwortlich nutzen?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/16-kunstliche-intelligenz-in-der-medizin-wie-lasst-sich-ihr-potenzial-verantwortlich-nutzen</link>
      <description>Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen?  Welche ethischen Aspekte spielen eine Rolle?
Am Beispiel von Anwendungen der KI im Gesundheitssystem werden die Chancen sowie möglichen Probleme des Einsatzes der Technologie diskutiert: KI-Systeme, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten, unterstützen Ärzte bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten – sei es bei der Auswertung von Röntgenbildern, bei Operationen oder der Auswahl der Medikamente. Dabei muss der Einsatz von KI, aber auch der Verzicht darauf, gerechtfertigt werden.
Wer trägt die Verantwortung, wenn bei der Zusammenarbeit mit dem KI-System Fehler passieren? Wem gehören die Daten, die KI-Systeme erheben? Wer darf was mit diesen Daten machen, und was wissen wir als Patienten davon? Gibt es ein Recht auf medizinische Behandlung mit KI?
Das Potential der KI für medizinische Anwendungen nicht zu nutzen, wäre – so die These des Abends – sowohl medizinisch als auch volkswirtschaftlich unverantwortlich. Es wird vorgestellt, wie KI das Gesundheitssystem verbessert – und wie dies verantwortlich geschehen kann.
Peter Dabrock ist seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und (bio-)wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen (von Keimbahnintervention bis KI). Er war von 2002 bis 2008 Juniorprofessor für Bioethik und anschließend bis 2010 Professor für Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. Seine Expertise hat er in zahlreiche Gremien eingebracht, u.a. in die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, in die European Group on Ethics in Science and New Technologies und in den Deutschen Ethikrat. 2017 wurde Peter Dabrock als erster Theologe Mitglied bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. 2021 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Mitglied der Plattform Lernende Systeme.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 06:25:01 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Künstliche Intelligenz in der Medizin – wie lässt sich ihr Potenzial verantwortlich nutzen?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen?  Welche ethischen Aspekte spielen eine Rolle?
Am Beispiel von Anwendungen der KI im Gesundheitssystem werden die Chancen sowie möglichen Probleme des Einsatzes der Technologie diskutiert: KI-Systeme, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten, unterstützen Ärzte bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten – sei es bei der Auswertung von Röntgenbildern, bei Operationen oder der Auswahl der Medikamente. Dabei muss der Einsatz von KI, aber auch der Verzicht darauf, gerechtfertigt werden.
Wer trägt die Verantwortung, wenn bei der Zusammenarbeit mit dem KI-System Fehler passieren? Wem gehören die Daten, die KI-Systeme erheben? Wer darf was mit diesen Daten machen, und was wissen wir als Patienten davon? Gibt es ein Recht auf medizinische Behandlung mit KI?
Das Potential der KI für medizinische Anwendungen nicht zu nutzen, wäre – so die These des Abends – sowohl medizinisch als auch volkswirtschaftlich unverantwortlich. Es wird vorgestellt, wie KI das Gesundheitssystem verbessert – und wie dies verantwortlich geschehen kann.
Peter Dabrock ist seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und (bio-)wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen (von Keimbahnintervention bis KI). Er war von 2002 bis 2008 Juniorprofessor für Bioethik und anschließend bis 2010 Professor für Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. Seine Expertise hat er in zahlreiche Gremien eingebracht, u.a. in die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, in die European Group on Ethics in Science and New Technologies und in den Deutschen Ethikrat. 2017 wurde Peter Dabrock als erster Theologe Mitglied bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. 2021 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Mitglied der Plattform Lernende Systeme.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen?  Welche ethischen Aspekte spielen eine Rolle?
Am Beispiel von Anwendungen der KI im Gesundheitssystem werden die Chancen sowie möglichen Probleme des Einsatzes der Technologie diskutiert: KI-Systeme, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten, unterstützen Ärzte bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten – sei es bei der Auswertung von Röntgenbildern, bei Operationen oder der Auswahl der Medikamente. Dabei muss der Einsatz von KI, aber auch der Verzicht darauf, gerechtfertigt werden.
Wer trägt die Verantwortung, wenn bei der Zusammenarbeit mit dem KI-System Fehler passieren? Wem gehören die Daten, die KI-Systeme erheben? Wer darf was mit diesen Daten machen, und was wissen wir als Patienten davon? Gibt es ein Recht auf medizinische Behandlung mit KI?
Das Potential der KI für medizinische Anwendungen nicht zu nutzen, wäre – so die These des Abends – sowohl medizinisch als auch volkswirtschaftlich unverantwortlich. Es wird vorgestellt, wie KI das Gesundheitssystem verbessert – und wie dies verantwortlich geschehen kann.
Peter Dabrock ist seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und (bio-)wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen (von Keimbahnintervention bis KI). Er war von 2002 bis 2008 Juniorprofessor für Bioethik und anschließend bis 2010 Professor für Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. Seine Expertise hat er in zahlreiche Gremien eingebracht, u.a. in die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, in die European Group on Ethics in Science and New Technologies und in den Deutschen Ethikrat. 2017 wurde Peter Dabrock als erster Theologe Mitglied bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. 2021 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Mitglied der Plattform Lernende Systeme.</p>
<p>In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4383</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[e33b411ccbc52283103d777bbcf1c20f]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN9307241680.mp3?updated=1742909467" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/11-nachhaltig-sicher-genussvoll</link>
      <description>Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?
Die Ernährungswirtschaft ist im Umbruch, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion im Wandel. Produktions- und Wirtschaftsformen stehen auf dem Prüfstand, der Ursprung der Rohstoffe wird kritisch beleuchtet.
Neuartige Lebensmittel erobern den Markt, und die Frage stellt sich mehr denn je: was kommt an bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was schmeckt ihnen, und wie viel Genuss darf oder muss es sein?

Andrea Büttner, Lebensmittelchemikerin, ist geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und leitet den Lehrstuhl für Aroma- und Geruchsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Sprecherin des Fraunhofer Leitmarkt Ernährungswirtschaft, stellvertretende Sprecherin des Fraunhofer Strategischen Forschungsfeld Bioökonomie und im Board of Management des Fraunhofer Cluster Circular Plastics Economy CCPE®. Frau Büttner ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Sun, 29 May 2022 17:24:17 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?
Die Ernährungswirtschaft ist im Umbruch, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion im Wandel. Produktions- und Wirtschaftsformen stehen auf dem Prüfstand, der Ursprung der Rohstoffe wird kritisch beleuchtet.
Neuartige Lebensmittel erobern den Markt, und die Frage stellt sich mehr denn je: was kommt an bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was schmeckt ihnen, und wie viel Genuss darf oder muss es sein?

Andrea Büttner, Lebensmittelchemikerin, ist geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und leitet den Lehrstuhl für Aroma- und Geruchsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Sprecherin des Fraunhofer Leitmarkt Ernährungswirtschaft, stellvertretende Sprecherin des Fraunhofer Strategischen Forschungsfeld Bioökonomie und im Board of Management des Fraunhofer Cluster Circular Plastics Economy CCPE®. Frau Büttner ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack"?
<p>Die Ernährungswirtschaft ist im Umbruch, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion im Wandel. Produktions- und Wirtschaftsformen stehen auf dem Prüfstand, der Ursprung der Rohstoffe wird kritisch beleuchtet.
Neuartige Lebensmittel erobern den Markt, und die Frage stellt sich mehr denn je: was kommt an bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was schmeckt ihnen, und wie viel Genuss darf oder muss es sein?</p>
<p>Andrea Büttner, Lebensmittelchemikerin, ist geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und leitet den Lehrstuhl für Aroma- und Geruchsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Sprecherin des Fraunhofer Leitmarkt Ernährungswirtschaft, stellvertretende Sprecherin des Fraunhofer Strategischen Forschungsfeld Bioökonomie und im Board of Management des Fraunhofer Cluster Circular Plastics Economy CCPE®. Frau Büttner ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
<p>In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4466</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[41a7f9006120e88ddaef7c09043322c4]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN7312721054.mp3?updated=1742909467" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/15-willkommen-im-anthropozan-welche-technik-pragt-das-menschenzeitalter</link>
      <description>Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist.
Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein.
In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns.
Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen?
Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive.
Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt?

Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Thu, 12 May 2022 12:03:01 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist.
Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein.
In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns.
Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen?
Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive.
Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt?

Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist.
Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein.
In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns.
Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen?
Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive.
Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt?</p>
<p>Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina.</p>
<p>In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4421</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[f790d227bb2ef2f7a8baaf7fb435e96a]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN5862145090.mp3?updated=1742909468" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Zusammentreffen von Mensch und Maschine: Mitbewohner, Diener, Kollege oder Konkurrent?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/14-mensch-und-maschine</link>
      <description>Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir – teils ohne uns dessen bewusst zu sein – ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen – etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern – zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag.
Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern.
Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen – aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</description>
      <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 11:45:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Zusammentreffen von Mensch und Maschine: Mitbewohner, Diener, Kollege oder Konkurrent?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir – teils ohne uns dessen bewusst zu sein – ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen – etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern – zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag.
Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern.
Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen – aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir – teils ohne uns dessen bewusst zu sein – ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen – etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern – zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag.
Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern.
Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen – aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.</p>
<p>In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>3833</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[dec95e63456bb9a15081366d83336b12]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN2969153503.mp3?updated=1742909468" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Chinas große Umwälzung - Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/13-neue-episode</link>
      <description>Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.</description>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 15:30:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Chinas große Umwälzung - Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.</p>
<p>Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>2975</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[410677d714cd3cfe924f9c59ec3e9681]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1670540747.mp3?updated=1742909469" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Technik - und was ist der Mensch? Der Mensch im Spiegel der Technik</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/12-mensch-technik</link>
      <description>Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 16. November 2021 online statt.</description>
      <pubDate>Fri, 26 Nov 2021 13:00:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Was ist Technik - und was ist der Mensch? Der Mensch im Spiegel der Technik</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 16. November 2021 online statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.</p>
<p>Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
<p>Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 16. November 2021 online statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4297</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[c57c7bf8cae624baa7dcd338a52951a0]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN6086623462.mp3?updated=1742909469" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Das Risikoparadox - warum wir uns vor dem falschen fürchten</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/10-risikoparadox</link>
      <description>Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen.

Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor „falschen“ Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Die Aufzeichnung fand am 12. Oktober 2021 statt.</description>
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 11:00:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Das Risikoparadox - warum wir uns vor dem falschen fürchten</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen.

Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor „falschen“ Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Die Aufzeichnung fand am 12. Oktober 2021 statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen.</p>
<p>Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor „falschen“ Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.</p>
<p>Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung</p>
<p>In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).</p>
<p>Die Aufzeichnung fand am 12. Oktober 2021 statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4034</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[0d9b51464acaceb49f95e9c8d182e345]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1415268251.mp3?updated=1742909470" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>IT- Sicherheit: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/9-it-sicherheit</link>
      <description>Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.

Vortrag ist eine Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech.

Die Veranstaltung fand am 21. September 2021 online statt.</description>
      <pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:30:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>IT- Sicherheit: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.

Vortrag ist eine Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech.

Die Veranstaltung fand am 21. September 2021 online statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        
<p>Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Vortrag ist eine Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech.</p>
<p>Die Veranstaltung fand am 21. September 2021 online statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4396</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[3d59ba3305421bff3aba39c447d764f1]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN8244741537.mp3?updated=1742909470" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Quantentechnologien - ein Blick in die Zukunft</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/8-quantentechnologien</link>
      <description>VHS Wissen live
in Kooperation mit acatech.
Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint: schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Aber – kommt da in naher Zukunft noch was nach, vielleicht etwas ganz Mächtiges? Ja, da war was, sagt Prof. Dr. Artur Zrenner. Man hört doch immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau, was ist da dran und wie funktioniert diese Technologie eigentlich?

Prof. Dr. Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Er forscht auf dem Gebiet der Optoelektronik und Photonik mit Quantensystemen. Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Sprecher des Themennetzwerks Nano- und Quantentechnologie.

ZUr Publikation "acatech Horizonte: Quantentechnologie": https://www.acatech.de/publikation/acatech-horizonte-quantentechnologie/

Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 13. April 2021 online statt.</description>
      <pubDate>Mon, 26 Apr 2021 15:35:58 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Quantentechnologien - ein Blick in die Zukunft</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>VHS Wissen live</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>VHS Wissen live
in Kooperation mit acatech.
Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint: schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Aber – kommt da in naher Zukunft noch was nach, vielleicht etwas ganz Mächtiges? Ja, da war was, sagt Prof. Dr. Artur Zrenner. Man hört doch immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau, was ist da dran und wie funktioniert diese Technologie eigentlich?

Prof. Dr. Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Er forscht auf dem Gebiet der Optoelektronik und Photonik mit Quantensystemen. Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Sprecher des Themennetzwerks Nano- und Quantentechnologie.

ZUr Publikation "acatech Horizonte: Quantentechnologie": https://www.acatech.de/publikation/acatech-horizonte-quantentechnologie/

Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 13. April 2021 online statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        VHS Wissen live
<p>in Kooperation mit acatech.
Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint: schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Aber – kommt da in naher Zukunft noch was nach, vielleicht etwas ganz Mächtiges? Ja, da war was, sagt Prof. Dr. Artur Zrenner. Man hört doch immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau, was ist da dran und wie funktioniert diese Technologie eigentlich?</p>
<p>Prof. Dr. Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Er forscht auf dem Gebiet der Optoelektronik und Photonik mit Quantensystemen. Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Sprecher des Themennetzwerks Nano- und Quantentechnologie.</p>
<p>ZUr Publikation "acatech Horizonte: Quantentechnologie": <a href="https://www.acatech.de/publikation/acatech-horizonte-quantentechnologie/">https://www.acatech.de/publikation/acatech-horizonte-quantentechnologie/</a></p>
<p>Christof Schulz (Geschäftsführer Volkshochschule SüdOst)
Claus Luedenbach (Geschäftsführer Volkshochschule Erding)
Die Veranstaltung fand am 13. April 2021 online statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4123</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[c567eadeb17152b3bf02d6d10e957732]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN3240066409.mp3?updated=1742909471" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Technik?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/7-was-ist-technik</link>
      <description>VHS Wissen live
Technik bestimmt unser Leben. Doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, zum Beispiel Motoren und Computer. Philosophen und Historiker wollen Menschen, ihre Kultur und Gesellschaft, in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden.

Prof. Dr. Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech. Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Gastprofessuren hatte er an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing inne. Für seine Arbeiten zur Technikgeschichte und Technikbewertung ehrte ihn der Verein Deutscher Ingenieure mit seinem Ehrenring und der VDE mit der Karl-Euler-Medaille. Für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften erhielt er den Braunschweiger Abt Jerusalem-Preis. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und der Berufsgruppe der Ingenieure.</description>
      <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 16:05:50 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Was ist Technik?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>VHS Wissen live</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>VHS Wissen live
Technik bestimmt unser Leben. Doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, zum Beispiel Motoren und Computer. Philosophen und Historiker wollen Menschen, ihre Kultur und Gesellschaft, in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden.

Prof. Dr. Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech. Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Gastprofessuren hatte er an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing inne. Für seine Arbeiten zur Technikgeschichte und Technikbewertung ehrte ihn der Verein Deutscher Ingenieure mit seinem Ehrenring und der VDE mit der Karl-Euler-Medaille. Für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften erhielt er den Braunschweiger Abt Jerusalem-Preis. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und der Berufsgruppe der Ingenieure.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        VHS Wissen live
<p>Technik bestimmt unser Leben. Doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, zum Beispiel Motoren und Computer. Philosophen und Historiker wollen Menschen, ihre Kultur und Gesellschaft, in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden.</p>
<p>Prof. Dr. Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech. Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Gastprofessuren hatte er an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing inne. Für seine Arbeiten zur Technikgeschichte und Technikbewertung ehrte ihn der Verein Deutscher Ingenieure mit seinem Ehrenring und der VDE mit der Karl-Euler-Medaille. Für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften erhielt er den Braunschweiger Abt Jerusalem-Preis. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und der Berufsgruppe der Ingenieure.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>3614</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[3ac7c18cb0dd80042346c694b3c93eca]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1298047609.mp3?updated=1742909471" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Wissenschaft?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/6-was-ist-wissenschaft</link>
      <description>VHS Wissen live und acatech
In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert."Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben?", sagt Prof. Dr. Klaus Mainzer. Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. 
Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech statt.</description>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2021 18:30:06 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Was ist Wissenschaft?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>VHS Wissen live und acatech</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>VHS Wissen live und acatech
In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert."Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben?", sagt Prof. Dr. Klaus Mainzer. Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. 
Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech statt.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        VHS Wissen live und acatech
<p>In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert."Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben?", sagt Prof. Dr. Klaus Mainzer. Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. 
Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech statt.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4516</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[4bc8c20f4022837d13b97b81a4049452]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN3154459320.mp3?updated=1742909472" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/5-zeitalter-des-glaubens</link>
      <description>...mit Prof. Dr. Jan Assmann
Das „Zeitalter des Glaubens“ begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.

Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018).</description>
      <pubDate>Wed, 16 Dec 2020 20:50:00 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>...mit Prof. Dr. Jan Assmann</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>...mit Prof. Dr. Jan Assmann
Das „Zeitalter des Glaubens“ begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.

Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018).</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        ...mit Prof. Dr. Jan Assmann
<p>Das „Zeitalter des Glaubens“ begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.</p>
<p>Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018).</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4335</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[2166b9b8e4ed03be41bf10d4ad508563]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN1929067467.mp3?updated=1742909472" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/4-verschworungstheorien-charakteristika-funktionen-folgen</link>
      <description>...mit Prof. Dr. Michael Butter
Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Der Vortrag dreht sich um die Fragen:
Was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? 
Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? 
Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? 
Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp „Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien“.</description>
      <pubDate>Tue, 08 Dec 2020 15:20:28 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>...mit Prof. Dr. Michael Butter</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>...mit Prof. Dr. Michael Butter
Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Der Vortrag dreht sich um die Fragen:
Was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? 
Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? 
Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? 
Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp „Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien“.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        ...mit Prof. Dr. Michael Butter
<p>Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Der Vortrag dreht sich um die Fragen:
Was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? 
Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? 
Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? 
Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.</p>
<p>Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp „Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien“.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>4438</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[c6035b152fe70191406ce31b6ad73a62]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN4696473383.mp3?updated=1742909473" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Schwarze Null und staatliche Handlungsfähigkeit: Wie entwickelt sich die fiskalische Demokratie in Deutschland?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/3-schwarze-null</link>
      <description>...mit Dr. Lukas Haffert
Pünktlich zu ihrem zehnten Geburtstag im September 2019 ist in Deutschland eine heftige Debatte über Sinn und Unsinn der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse ausgebrochen. 
Ist sie ein Garant für eine solide, generationengerechte Haushaltspolitik? Oder beschränkt sie die Handlungsspielräume demokratisch gewählter Abgeordneter und verhindert dringend notwendige Investitionen? 
Lukas Haffert untersucht in seinem Vortrag vom  10. September 2019 die fiskalpolitischen Weichenstellungen der letzten Jahre - Stichwort: schwarze Null - und fragt, was die Bindung der Haushaltspolitik an immer strengere Regeln für die Qualität unserer Demokratie bedeutet.</description>
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 15:54:26 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Schwarze Null und staatliche Handlungsfähigkeit: Wie entwickelt sich die fiskalische Demokratie in Deutschland?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>...mit Dr. Lukas Haffert</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>...mit Dr. Lukas Haffert
Pünktlich zu ihrem zehnten Geburtstag im September 2019 ist in Deutschland eine heftige Debatte über Sinn und Unsinn der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse ausgebrochen. 
Ist sie ein Garant für eine solide, generationengerechte Haushaltspolitik? Oder beschränkt sie die Handlungsspielräume demokratisch gewählter Abgeordneter und verhindert dringend notwendige Investitionen? 
Lukas Haffert untersucht in seinem Vortrag vom  10. September 2019 die fiskalpolitischen Weichenstellungen der letzten Jahre - Stichwort: schwarze Null - und fragt, was die Bindung der Haushaltspolitik an immer strengere Regeln für die Qualität unserer Demokratie bedeutet.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        ...mit Dr. Lukas Haffert
<p>Pünktlich zu ihrem zehnten Geburtstag im September 2019 ist in Deutschland eine heftige Debatte über Sinn und Unsinn der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse ausgebrochen. 
Ist sie ein Garant für eine solide, generationengerechte Haushaltspolitik? Oder beschränkt sie die Handlungsspielräume demokratisch gewählter Abgeordneter und verhindert dringend notwendige Investitionen? 
Lukas Haffert untersucht in seinem Vortrag vom  10. September 2019 die fiskalpolitischen Weichenstellungen der letzten Jahre - Stichwort: schwarze Null - und fragt, was die Bindung der Haushaltspolitik an immer strengere Regeln für die Qualität unserer Demokratie bedeutet.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>2798</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[8587f194928f43f77fb6520f4e7386f7]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN6429677356.mp3?updated=1742909474" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Die Biologie der glücklichen Liebe: Alles Evolution - oder könnten wir auch ganz anders?</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/2-biologie-der-glucklichen-liebe</link>
      <description>mit Prof. Dr. Prof. Dr. Thomas Junker
Die romantische Liebe ist einer der großen Mythen unserer Zeit. Sie wird verehrt und verdammt. Denn sie kann quälende Eifersucht und tiefste Verzweiflung, aber auch höchstes Glück bedeuten, Freundschaften zerstören und moralische Systeme hinwegfegen.

Woher kommt die Macht der Sexualität und der Liebe? Im Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Junker berichten, wie sich das Liebesleben der Menschen und ihre sexuellen Vorlieben aus biologischer Sicht verstehen lassen. Warum beispielsweise haben wir sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer Sex, als es zur Fortpflanzung nötig ist? Und was lässt sich zur Vielfalt der Beziehungsformen sagen: Können wir tatsächlich frei entscheiden, wann, wie und wen wir begehren? Vielleicht ist die Zweierbeziehung ja wirklich die beste Form menschlichen Zusammenlebens -  vielleicht aber auch nicht. Einigermaßen sicher wird man das erst beantworten können, wenn man sie möglichst unvoreingenommen mit konkurrierenden Modellen - dem Singleleben, der Polygamie, der Polyamorie und anderen - verglichen hat.</description>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 14:07:29 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Die Biologie der glücklichen Liebe: Alles Evolution - oder könnten wir auch ganz anders?</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>mit Prof. Dr. Prof. Dr. Thomas Junker</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>mit Prof. Dr. Prof. Dr. Thomas Junker
Die romantische Liebe ist einer der großen Mythen unserer Zeit. Sie wird verehrt und verdammt. Denn sie kann quälende Eifersucht und tiefste Verzweiflung, aber auch höchstes Glück bedeuten, Freundschaften zerstören und moralische Systeme hinwegfegen.

Woher kommt die Macht der Sexualität und der Liebe? Im Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Junker berichten, wie sich das Liebesleben der Menschen und ihre sexuellen Vorlieben aus biologischer Sicht verstehen lassen. Warum beispielsweise haben wir sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer Sex, als es zur Fortpflanzung nötig ist? Und was lässt sich zur Vielfalt der Beziehungsformen sagen: Können wir tatsächlich frei entscheiden, wann, wie und wen wir begehren? Vielleicht ist die Zweierbeziehung ja wirklich die beste Form menschlichen Zusammenlebens -  vielleicht aber auch nicht. Einigermaßen sicher wird man das erst beantworten können, wenn man sie möglichst unvoreingenommen mit konkurrierenden Modellen - dem Singleleben, der Polygamie, der Polyamorie und anderen - verglichen hat.</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        mit Prof. Dr. Prof. Dr. Thomas Junker
<p>Die romantische Liebe ist einer der großen Mythen unserer Zeit. Sie wird verehrt und verdammt. Denn sie kann quälende Eifersucht und tiefste Verzweiflung, aber auch höchstes Glück bedeuten, Freundschaften zerstören und moralische Systeme hinwegfegen.</p>
<p>Woher kommt die Macht der Sexualität und der Liebe? Im Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Junker berichten, wie sich das Liebesleben der Menschen und ihre sexuellen Vorlieben aus biologischer Sicht verstehen lassen. Warum beispielsweise haben wir sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer Sex, als es zur Fortpflanzung nötig ist? Und was lässt sich zur Vielfalt der Beziehungsformen sagen: Können wir tatsächlich frei entscheiden, wann, wie und wen wir begehren? Vielleicht ist die Zweierbeziehung ja wirklich die beste Form menschlichen Zusammenlebens -  vielleicht aber auch nicht. Einigermaßen sicher wird man das erst beantworten können, wenn man sie möglichst unvoreingenommen mit konkurrierenden Modellen - dem Singleleben, der Polygamie, der Polyamorie und anderen - verglichen hat.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>3931</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[1079403a23db4d174b7e98f421268bf0]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN7635740411.mp3?updated=1742909474" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Sport: kulturwissenschaftlich betrachtet. Aus nicht nur männlicher Perspektive</title>
      <link>https://vhswissenlive.podigee.io/1-sport-kulturwissenschaftliche-betrachtet</link>
      <description>mit Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht
Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Ausnahmesportlern macht? Ist das Sport-Sehen vielleicht sogar eine Sucht?</description>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 14:07:01 -0000</pubDate>
      <itunes:title>Sport: kulturwissenschaftlich betrachtet. Aus nicht nur männlicher Perspektive</itunes:title>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:author>VHS Wissen live</itunes:author>
      <itunes:subtitle>mit Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>mit Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht
Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Ausnahmesportlern macht? Ist das Sport-Sehen vielleicht sogar eine Sucht?</itunes:summary>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
        mit Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht
<p>Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Ausnahmesportlern macht? Ist das Sport-Sehen vielleicht sogar eine Sucht?</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <itunes:duration>3414</itunes:duration>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <guid isPermaLink="false"><![CDATA[5d2a027ea89dfe353b72b3e0007d9d98]]></guid>
      <enclosure url="https://traffic.megaphone.fm/KUN5509775814.mp3?updated=1742909475" length="0" type="audio/mpeg"/>
    </item>
  </channel>
</rss>
